Inhaltsverzeichnis:
0 Österreich
1 Geographie
2 Bevölkerung
2.1 Religion
3 Geschichte
3.1 Franken-
und
Ostfranken
3.2 Heiliges
Röm. Reich
(HRR)
(962 - 1806)
3.3 Kaisertum
Österreich
(1804
– 1867)
Österreich-Ungarn
(1867
- 1918)
3.4 I. Republik
(1918 –1938)
und
Drittes Reich
1938
– 1945)
3.5 II.
Republik (ab 1945)
4 Politik
4.1 Rechtswesen
4.2 Militär
5 Bundesländer
6 Infrastruktur
7 Wirtschaft
8 Kultur
8.1 Persönlichkeiten
8.2 Festspiele
8.3 Volkskultur
8.4 Österreichische
Esskultur
8.5 Sport
8.6 Gesetzliche
Feiertage
8.7 Höchste
Bauwerke
8.8 Schule
und Ausbildung
8.9 Gleichheit
der
Geschlechter
9 Weitere
Themen
9.1 Österreich
und
Deutschland
9.1.1 Zitate
9.1.2 Literatur
9.2 Portal
Österreich
10 Weblinks
11 Immobilien
12 Bücher
13 Reisen
14 Reisegewinnspiel
15 Reisenewsletter
Weitere
Länder
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Infrastruktur in Österreich
Verkehrsinfrastruktur
Die Verkehrsinfrastruktur ist geprägt einerseits durch die Lage in den Alpen und andererseits durch die zentrale Lage in Mitteleuropa. Dies gilt für Straßen- und Bahnverbindungen gleichermaßen. Die logistische Erschließung der Alpen erfordert viele Tunnel- und Brückenbauten, die extremen Witterungsbedingungen standhalten müssen. Durch die zentrale Lage gilt Österreich als typisches typisches Transitland, vor allem in Nord-Süd- und Nord-Südost-Richtung, durch die Öffnung des Eisernen Vorhangs auch in Ost-Westrichtung. Das bedeutet aber oft eine wesentlich größere Dimensionierung der Verkehrswege, auch in ökologisch sensiblen Gebieten, was oft zu Widerständen der Bevölkerung führt.
Um diese Gratwanderung zwischen Ökonomie und Ökologie zu bewältigen, sind oft Maßnahmen notwendig, welche dem Land eine Vorreiterrolle im Umweltschutz gebracht haben, vor allem am Kraftfahrzeugsektor. Es wurde in der Alpenrepublik beispielsweise vergleichsweise früh gesetzlich vorgeschrieben, in jedem Kraftfahrzeug einen Katalysator einzubauen. Ebenso wurden auf bestimmten Strecken nur Lärmarme LKWs zugelassen. Durch verschiedene Deregulierungen fühlen sich die Bewohner jedoch in bestimmten Regionen, wie im Inntal, von den verkehrsregelnden Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene, vor allem von der EU, im Stich gelassen.
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Straßenverkehr
Das österreichische Straßennetz umfasst derzeit:
2.000 km Autobahnen und Schnellstraßen
10.000 km Straßen mit Vorrang (früher Bundesstraßen)
24.000 km Landesstraßen
70.000 km Gemeindestraßen
Das Straßennetz ist größtenteils in öffentlicher Hand, wobei die Autobahnen und Schnellstraßen durch die ASFINAG die PKW mit so genannten Mautvignetten und die LKW kilometerabhängig bemautet werden.
Eisenbahnstrecken
Der größte Teil der Eisenbahnstrecken wird durch die Österreichische Bundesbahnen betrieben. Ein geringerer Teil wird durch Privatbahnen, die aber auch teilweise im Besitz der Bundesländer sind, befahren.
Schiffverkehr
Der Personenschiffsverkehr dient hauptsächlich dem Tourismus und findet sowohl auf der Donau, als auch auf den größeren Seen statt. Meist werden die Gewässer nur im Sommerhalbjahr befahren. Im Güterverkehr wird nur die Donau genutzt, die durch den Bau des Rhein-Main-Donau-Kanals wesentlich aufgewertet wurde und so viel Transitverkehr von der Nordsee bis ans Schwarze Meer aufnehmen kann. Hauptsächlich werden Schüttgüter befördert. Die wichtigsten Häfen sind Linz, Krems und Wien.
Flugverkehr
Die größte nationale Fluggesellschaft ist die Austrian-Gruppe. Wichtigster Flughafen ist der Flughafen Wien-Schwechat, daneben sind Graz, Linz, Klagenfurt, Salzburg und Innsbruck internationale Anbindungen.
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