Zweite Republik Österreich


 

 

Inhaltsverzeichnis:

0       Österreich
1       Geographie

2
       Bevölkerung
2.1
    Religion
3
       Geschichte
3.1
    Franken- und
         Ostfranken

3.2
    Heiliges Röm. Reich
         (HRR) (962 - 1806)

3.3
    Kaisertum Österreich
         (1804 – 1867)
         Österreich-Ungarn 
         (1867 - 1918)
3.4
    I. Republik 
         (1918 –1938)
         und Drittes Reich 
         1938 – 1945)

3.5
    II. Republik (ab 1945)
4
       Politik
4.1
    Rechtswesen
4.2
    Militär
5
       Bundesländer
6
       Infrastruktur
7
       Wirtschaft
8
       Kultur
8.1
    Persönlichkeiten
8.2
    Festspiele
8.3
    Volkskultur
8.4
    Österreichische Esskultur
8.5
    Sport
8.6
    Gesetzliche Feiertage
8.7
    Höchste Bauwerke
8.8
    Schule und Ausbildung
8.9
    Gleichheit der
         Geschlechter

9
       Weitere Themen
9.1
    Österreich und
         Deutschland

9.1.1
Zitate
9.1.2
Literatur
9.2
    Portal Österreich
10
     Weblinks
11     Immobilien
12     Bücher
13     Reisen
14     Reisegewinnspiel
15     Reisenewsletter

         Weitere Länder

Zweite Republik Österreich

Mit dem Kriegsende 1945, der Niederlage des Großdeutschen Reiches und der Befreiung von der Herrschaft Hitlers und der Nationalsozialisten, wurde Österreich von den Siegermächten als Staat wiederhergestellt. Bereits am 27. April trat die provisorische Staatsregierung mit Karl Renner als Staatskanzler zusammen und proklamierte die Unabhängigkeitserklärung. Bis 1955 war Österreich, wie auch Deutschland, in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Erst mit der Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrages durch die Bundesregierung und Vertreter der Siegermächte am 15. Mai 1955, damit dem Bekenntnis zur Neutralität und der Verpflichtung keinen neuen Anschluss anzustreben, erlangte die Republik ihre volle Souveränität zurück und die alliierten Truppen verließen das Land. Am 26. Oktober 1955 wurde die „immerwährende Neutralität” auch als Verfassungsgesetz festgeschrieben. 1967 wurde dieser „Tag der Freiheit” zum Nationalfeiertag erklärt.

1960 war die Republik Mitbegründer der EFTA, die einen Wirtschaftszusammenhalt anstrebte. Bedingt durch die Neutralität konnten mit den westlichen Ländern und mit den damaligen Ostblockländern gute kulturelle und wirtschaftliche Bande geknüpft werden, was dem Land in der Zeit des Wiederaufbaues noch lange half. Nach dem Ende des Kalten Krieges 1991 wurde die strikte Neutralitätspolitik zwar gelockert, aber die angemessene Interpretation der Neutralität in der geänderten Weltordnung ist seitdem ein umstrittenes innenpolitisches Thema. 1995 trat Österreich der Europäischen Union (EU) bei. 1999 schaffte es seine bisherige Währung, den Schilling ab und führte im Jahr 2001, zusammen mit anderen EU-Staaten, den Euro ein. Seit dem Jahr 2000 wurde das Land von einer Koalition aus ÖVP und FPÖ regiert. Seit dem 4. April 2005 und einer Spaltung der FPÖ besteht die Koalition aus ÖVP und BZÖ mit teilweiser Unterstützung durch die FPÖ.