Wirtschaft und Verkehr - Tschechien


 

 

Inhaltsverzeichnis:

0   Tschechien
1   Bevölkerung
2   Geografie
3   Staats- und Landesname
4   Geschichte
5   Verfassung
6   Umwelt
7   Wirtschaft und Verkehr
8   Sport
9   Die 10 größten Städte
10
 Weblinks
11 Immobilien
12 Reisen
13 Bücher
14 Reisegewinnspiel
15 Reisenewsletter

      Weitere Länder

Wirtschaft und Verkehr - Tschechien

Während der sozialistischen Zeit hatte die Tschechoslowakei als Wirtschaftsform die Zentralverwaltungswirtschaft und war wie viele Ostblockstaaten im RGW, einer Analogie zur EWG, eingegliedert. In den 1990er Jahren wurde die Wirtschaft privatisiert.

Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresschnitt 2003 7,8% (Angabe des Statistischen Amtes der Tschechischen Republik). Für den Februar 2005 beträgt sie 9,65%. Es gibt große Unterschiede zwischen den Regionen. So hatte die Hauptstadt Praha (Prag) 2003 eine Arbeitslosenquote von 4,2%, die Region Moravskoslezský kraj (Region Mährisch-Schlesien) dagegen 14,7%.

Das Bruttoinlandsprodukt/Kopf liegt (2004) bei 8.351 EUR (2004) (unter den EU-Ländern zwischen dem Portugals und Ungarns), das Wachstum bei 3,7 %, die Inflationsrate bei 3,2 %.

Der Eisenbahnverkehr liegt größtenteils in den Händen der České dráhy (Tschechische Bahnen).

Das Autobahnnetz wird seit dem Fall des eisernen Vorhangs immer weiter ausgebaut. So etwa die Autobahn Prag - Pilsen (- Nürnberg (Deutschland)) oder (Dresden (Deutschland) -) Prag - Budweis (- Linz (Österreich)). Im Jahre 2005 beträgt das gebührenpflichtige Autobahnnetz 800 km. Weitere ca. 200 km befinden sich im Bau, der jedoch durch zahlreiche Einwände erheblich verzögert wird. Trotz niedrigerer Verkehrsdichte ist die Mortalität im Straßenverkehr (bezogen auf Bevölkerungsanzahl) mit 1215 Toten im Jahr 2004 ungefähr 1,6mal höher als in Deutschland.

Verkehrsflughäfen befinden sich in Prag (9,7 Mio abgefertigter Personen im Jahr 2004, Jahreszunahme 20 %), Brünn, Ostrau und Karlsbad. Die meisten Hauptstädte der Regionen können über Sportflugplätze angeflogen werden.