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Sport in GriechenlandDie Fußballmanschaften der griechischen Liga waren in der Saison 2003/04 folgende Teams: Olympiakos Piräus, Panathinaikos Athen, PAOK Saloniki, Aigaleo Athen, AEK Athen, Halkidona FC, Panionios Athen, Iraklis Saloniki, AO Xanthi (Skoda Xanthi), OFI Kreta, Ionikos Nikea FC, Kallithea FC, FC Aris Thessaloniki, Paniliakos FC, Akratitos FC und Proodeftiki FC. Die Schiedsrichter der Liga sind als korrupt verrufen und die Fans werden durch eine aggressive Atmosphäre in den Fußballstadien abgeschreckt. Oft kommt es zu Rangeleien, bei denen auch mal Orangen, die vorher mit Rasierklingen gespickt wurden, durch die Luft fliegen. Nur zu Spitzenbegegnungen kommen mehr als 50.000 Zuschauer. Olympiakos Piräus gehört zu den erfolgreichsten Vereinen Griechenlands und zum Rekordmeister Griechenlands. Der zweite nenenswerte Europaerfolg gelang Panathinaikos Athen 1971, als der Athener Club das Endspiel im Europapokal der Landesmeister erreichte. Griechenland nahm an der Fußball-Europameisterschaft 1980 in Italien teil und schied in der Vorrunde aus. Bei der Fußball-Europameisterschaft 2004 gelang der Titelgewinn. Im Finale am 04. Juli besiegte Griechenland den Gastgeber Portugal mit 1:0. Da die Mannschaft vor dem Turnier als 100:1 Außenseiter gehandelt wurde, gilt dieser Erfolg als die größte Sensation im internationalen Fußball seit dem WM-Gewinn der Deutschen im Jahre 1954. Trainer der Erfolgsmannschaft ist der Deutsche Otto Rehhagel. Alle Spieler und der Trainer wurden bei der Siegesfeier im alten Olympiastadion am 05. Juli zu Ehrenbürgern Athens ernannt. Die einzige Teilnahme Griechenlands an der Fußball-Weltmeisterschaft war 1994. Die Mannschaft schied bereits in der Vorrunde aus. In der WM-Qualifikation 2006 spielt Griechenland in der Gruppe 2. Tabellensituation (Stand 9.6.2005)
Griechischer Basketballaus Wikipedia, der freien EnzyklopädieNach dem Gewinn der Basketball-Europameisterschaft im Jahre 1987 brach in Griechenland eine Basketball-Euphorie aus, deren Nachwirkungen bis heute spürbar sind. Der Nationalmannschaft von 1987 gehörten legendäre Spieler an wie z.B. Nikos Galis, Panagiotis Janakis, Panagiotis Fasoulas und Fanis Christodoulou. Panagiotis Janakis ist mittlerweile Nationaltrainer und hat die Griechen z.B. auf das Olympische Basketballturnier in Athen vorbereitet. Der griechische Basketball hat mittlerweile eine beträchtige Anzahl von Erfolgen vorzuweisen. Insbesondere im Jugendbereich ist es dem Basketballverband in Griechenland gelungen, immer wieder erfolgreiche Mannschaften zusammenzustellen und neue Spieler zu entdecken und zu fördern.
Neben der Europmeisterschaft 1987 ist die U18 Weltmeisterschaft als ein weiterer Schlüsselerfolg hervorzuheben. Aus dem Team von 1995 sind große Talente wie Dimitrios Papanikolao und Efthimios Rentzias hervorgegangen. Rentzias wurde als MVP des Turniers geehrt und von den Medien als der neue Superman gefeiert. Letztlich blieb seine Entwicklung hinter den Erwartungen zurück. Vassillis Spanoulis gehörte der Mannschaft an die 2002 die U21 Europameisterschaft gewonnen hat. Spanoulis wurde im NBA Draft 2004 von den Houston Rockets verpflichtet, wird aber wahrscheinlich noch die nächsten drei Jahre bei Panathinaikos Athen spielen. "Der griechische Basketball hat eine glänzende Gegenwart und eine vielversprechende Zukunft." George Vassilakopoulos Präsident der Fiba Europe 15.08.2005 LigaDie griechische Basketball-Liga gehört zu den stärksten Basketball-Ligen Europas. Zur Zeit befinden sich die folgenden Clubs in der Kategorie A1 der Liga.
In Griechenland haben auch viele deutsche Basketball-Stars ihre Brötchen verdient. Ex-Europameister Mike Koch hat 7 Jahre bei Panathinaikos Athen, Marousi und Ionikos gespielt. Nationalspieler Patrik Femerling hat bei Olympiakos Piräus gespielt und wechselt nun nach einem kurzen Intermezzo beim FC Barcelona zu Panathinaikos Athen. Weitere deutsche Spieler, die in Griechenland spielen oder gespielt haben sind Christian Welp, Misan Nikagbatse, Ademola Okulaja, Stephen Arigbabu, Marko Pesic usw. Der aktuelle Trainer der deutschen Nationalmannschaft Dirk Bauermann hat zeitweise die Clubs Apollon Patras und Dafni Athen in Griechenland trainiert, ist jedoch an typisch griechischen Intrigen gescheitert. Aktuelle EntwicklungenZur Zeit durchlebt der griechische Basketball eine schwere Krise. Vielen jungen talentierten Spielern, auf die man grosse Hoffnungen gesetzt hat, ist es nicht gelungen im Laufe ihrer Kariere die absolute Weltklasse zu erreichen. Hinzum kommt, dass man vergeblich versucht hat, die letzen 15 Jahre ein international hoch dekoriertes Turnier erfolgreich mit einer Medaille abzuschliessen. Besonders die Art und Weise wie Griechenland in der Europameisterschaft 2003 in Schweden das Viertelfinale gegen Italien verloren hat und die knappe und nervenaufreibende Niederlage gegen Argentinien im Viertelfinale des olympischen Basketball-Turniers 2004 in Athen erzürnte die Gemüter der hellenischen Fans. Zusätzlich haben viele gr. Stars die gr. Liga verlassen, um im Ausland zu spielen. Eine Entwicklung die in Griechenland neu ist. Ihre Plätze wurden von ausländischen Spieler eingenommen, mit denen sich die Fans nur schwer identifizieren können. Hinzu kommt der Zwist auf europäischer Ebene und die Aufspaltung in ULEB und FIBA Europaliga. Die Folge ist ein schwächeres Medieninteresse und ein Zuschauerrückgang in den Sporthallen. Der Erolg der griechischen Fußballnationalmannschaft bei der Euro2004 in Portugal wird diese Tendenz wahrscheinlich noch verstärken.
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