Inhaltsverzeichnis:
0 Liechtenstein
1 Geografie
2 Bevölkerung
2.1 Herkunft
2.2 Sprache
2.3 Konfessionen
3 Geschichte
4 Politik
4.1 Schulsystem
5 Verwaltungs-
gliederung
6 Infrastruktur
7 Wirtschaft
8 Kultur
8.1 Sport
9 Weblinks
10 Bücher
11 Immobilien
12 Reisen
13 Reisegewinnspiel
14 Reisenewsletter
Weitere
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Geschichte Liechtenstein
Das Fürstentum ist hervorgegangen aus dem Erwerb der Herrschaft Schellenberg (1699) und der Grafschaft Vaduz (1712) durch die Fürsten von Liechtenstein. Kaiser Karl VI. des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation erhob die Grafschaften 1719 zum reichsunmittelbaren Fürstentum im Besitz und mit Namen der Fürsten von Liechtenstein. Der Name Liechtenstein stammt von der Burg Liechtenstein im Raum Mödling. Es ist zudem das einzige Land der Welt, dessen Namen von einem Adelsgeschlecht stammt.
Nach dem Ende des mittelalterlichen deutschen Reiches 1806 wurde das Fürstentum Liechtenstein als souveräner Staat in den Rheinbund aufgenommen und ab 1815 als Mitglied im Deutschen Bund. Nach dessen Auflösung 1866 blieb es ein unabhängiger deutscher Staat. Bis zum 1. Weltkrieg war Liechtenstein über ein Zweckbündnis stark mit dem Kaiserreich Österreich-Ungarn verbunden. Nach dessen Auflösung und Aufteilung in mehrere Einzelstaaten verbündete sich Liechtenstein mit der Schweiz, übernahm deren Währung, den Schweizer Franken und ging eine Zollunion ein. Vom 2. Weltkrieg blieb es – wie die Schweiz – wegen seiner politischen Neutralität verschont. Liechtenstein erlebte danach, begünstigt durch den Zollvertrag mit der Schweiz, niedrige Steuern und die Neutralitätspolitik, einen wirtschaftlichen Aufschwung. 1990 trat der kleine Staat als Vollmitglied der UNO bei.
Seit dem 1. Mai 1995 ist Liechtenstein Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Diese Mitgliedschaft wird als wesentlich für die Entwicklung des liechtensteinischen Finanzplatzes gesehen.
2003 trat nach heftigen Kontroversen eine vom Volk bestätigte neue Verfassung in Kraft, welche die Volksrechte aber auch die fürstlichen Rechte stark ausbaute.
Am 15. August 2004 hat der Fürst Hans-Adam II. seinen Sohn und Erbprinz Alois von Liechtenstein zu seinem Stellvertreter ernannt und ihn mit der Ausübung der dem Fürsten zustehenden Hoheitsrechte betraut. Der Fürstentitel geht allerdings erst nach dem Ableben des Vaters auf den Sohn über.
1. Karl I. 1569-1627 1608-1627 39 19
2. Karl Eusebius 1611-1684 1627-1684 16 57
3. Johann Adam Andreas 1657-1712 1699-1712 42 13
4. Josef Wenzel 1696-1772 1712-1718 (1732-1745, 1748-1772) 16 43
5. Anton Florian 1656-1721 1718-1721 62 3
6. Josef Johann Adam 1690-1732 1721-1732 31 11
( Josef Wenzel ) 1696-1772 1732-1745 (1712-1718, 1748-1772) 16 43
7. Johann Nepomuk Karl 1724-1748 1732-17481 8 16
( Josef Wenzel ) 1696-1772 1748-1772 (1712-1718, 1732-1745) 16 43
8. Franz Josef I. 1726-1781 1772-1781 46 9
9. Alois I. 1759-1805 1781-1805 22 24
10. Johann I. 1760-1836 1805-1836 45 31
11. Alois II. 1796-1858 1836-1858 40 22
12. Johann II. 1840-1929 1858-1929 18 71
13. Franz I. 1853-1938 1929-1938 76 9
14. Franz Josef II. 1906-1989 1938-1989 32 51
15. Hans Adam II. * 1945 seit 1989 44 -
16. Alois von Liechtenstein * 1968 (seit 2004)2 36 (1)
1 Johann Nepomuk Wenzel: 1732-1745 unter dem Vormund des Onkels Josef Wenzel, da bei Machtübernahme 8-jährig.
2 Alois von Liechtenstein hat seinen Vater noch nicht ganz nachgefolgt.
Erbprinzen
* Erbprinz Alois von Liechtenstein (Sohn des Fürst Hans Adam II., *1968), amtierendes Staatsoberhaupt und Stellvertreter des Fürsten
* Erbprinz Joseph Wenzel (Sohn des Erbprinzen Alois, *1995)
Siehe auch: Geschichte Liechtensteins, Liste der Referenztabellen/Herrscher und Regierungschefs
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