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| Inhaltsverzeichnis: 0 Malta |
Wirtschaft - MaltaMaltas Wirtschaft gestaltet sich im Vergleich zu den anderen im Jahr 2004 der EU neu beigetretenen Mitgliedstaaten relativ positiv. Die zwei traditionellen Wirtschaftszweige sind Landwirtschaft und Fischerei. Dabei wird die Landwirtschaft hauptsächlich auf Gozo betrieben. Der größte Arbeitgeber des Landes ist die Malta Drydocks, die zweitgrößte Werft Europas. Auch der Tourismus spielt eine große Rolle. Die meisten Urlauber kommen aus Großbritannien, Deutschland und Italien. Von 1965 bis heute hat sich die Zahl der Touristen etwa verzehnfacht. Heute sind es über eine halbe Million Touristen jährlich. 1992 wurde auf Malta eine eigene Börse gegründet. Das Bruttosozialprodukt beträgt 4,12 Mrd. , das heißt ca. 10.500 pro Kopf jährlich. 30 % des Bruttosozialproduktes macht der Tourismus aus. Von 1987 bis 1992 stieg das Bruttosozialprodukt ca. um 5,4 %. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt 4,12 Mrd. das heißt ca. 10.700 jährlich pro Kopf. Finanzdienstleistungsunternehmen tragen ca. 12 % zum Bruttoinlandsprodukt bei. Der Bruttodurchschnittslohn beträgt ca.12.500 jährlich pro Kopf. Europäische Firmen werden schon seit den 70er Jahren mit Steuervorteilen gelockt. So produzieren ca. 55 deutsche Unternehmen für den Export u.a. die Firma Playmobil, Rodenstock, Lloyd-Schuhe. Von 1965 bis heute hat sich die Zahl der Touristen ca. verzehnfacht. Heute sind es über eine Million Touristen jährlich. 1992 wurde auf Malta eine eigene Börse gegründet. Import: Malta hat zu Italien, den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland ein intensives Importverhältnis. Importiert wird Tafelwasser, Nahrungsmittel, Pkws, Motoren und Getriebe für den Schiffs- und Bootsbau, Bekleidung, wissenschaftliche und medizinische Geräte. Die Inflationsrate ging 1998 auf 2,4 % zurück und konnte 1999 mit 2,1 % auf relativ niedrigem Niveau gehalten werden. Im Jahr 2000 stieg die Inflationsrate gering auf 2,4 % an. In Folge verschiedener steuer- und finanzpolitischer Maßnahmen war 2001 ein erneuter Anstieg auf 2,5 % zu verzeichnen. 2002 ist die Inflationsrate vergleichsweise niedrig geblieben. Allerdings wurde sie durch, die in manchen Bereichen ausgeübten Preiskontrollen, künstlich gesenkt.
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