Wirtschaft - Malta


 

 

Inhaltsverzeichnis:

0    Malta
1    Geografie
2    Klima
3    Wasservorkommen
4    Städte
5    Bevölkerung
5.1 Religion
5.2 Sprache und Schrift
6    Geschichte
7    Politik
7.1 Wahlen
7.2 EU-Erweiterung
7.3 Commonwealth
8    Verwaltungsgliederung
9    Infrastruktur
10  Wirtschaft
11  Kultur
12  Vogeljagd
13  Weltkulturerbe
14  Malta im Film
15  Kurioses
16
  Weblinks
17  Immobilien
18  Reisen
19  Bücher
20  Reisegewinnspiel
21  Reisenewsletter

      Weitere Länder

Wirtschaft - Malta

Maltas Wirtschaft gestaltet sich im Vergleich zu den anderen im Jahr 2004 der EU neu beigetretenen Mitgliedstaaten relativ positiv. Die zwei traditionellen Wirtschaftszweige sind Landwirtschaft und Fischerei. Dabei wird die Landwirtschaft hauptsächlich auf Gozo betrieben. Der größte Arbeitgeber des Landes ist die Malta Drydocks, die zweitgrößte Werft Europas. Auch der Tourismus spielt eine große Rolle. Die meisten Urlauber kommen aus Großbritannien, Deutschland und Italien. Von 1965 bis heute hat sich die Zahl der Touristen etwa verzehnfacht. Heute sind es über eine halbe Million Touristen jährlich. 1992 wurde auf Malta eine eigene Börse gegründet.

Europäische Firmen werden schon seit den 1970er Jahren mit Steuervorteilen gelockt. So produzieren etwa 55 deutsche Unternehmen für den Export, unter anderem die Firmen Playmobil, Rodenstock und Lloyd-Schuhe. Auch eine Elektronikbauteilfirma hat einen großen Erzeugungsstandort.

Das Bruttosozialprodukt beträgt 4,12 Mrd. , das heißt ca. 10.500 pro Kopf jährlich. 30 % des Bruttosozialproduktes macht der Tourismus aus. Von 1987 bis 1992 stieg das Bruttosozialprodukt ca. um 5,4 %. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt 4,12 Mrd. das heißt ca. 10.700 jährlich pro Kopf. Finanzdienstleistungsunternehmen tragen ca. 12 % zum Bruttoinlandsprodukt bei. Der Bruttodurchschnittslohn beträgt ca.12.500 jährlich pro Kopf.

Europäische Firmen werden schon seit den 70er Jahren mit Steuervorteilen gelockt. So produzieren ca. 55 deutsche Unternehmen für den Export u.a. die Firma Playmobil, Rodenstock, Lloyd-Schuhe. Von 1965 bis heute hat sich die Zahl der Touristen ca. verzehnfacht. Heute sind es über eine Million Touristen jährlich. 1992 wurde auf Malta eine eigene Börse gegründet.

Import: Malta hat zu Italien, den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland ein intensives Importverhältnis. Importiert wird Tafelwasser, Nahrungsmittel, Pkws, Motoren und Getriebe für den Schiffs- und Bootsbau, Bekleidung, wissenschaftliche und medizinische Geräte.

Export: Großbritannien, Deutschland und Italien haben ein sehr enges Exportverhältnis mit Malta. Exportiert werden z.B. Schiffe und Boote, Fernsehgeräte, Spielzeug, Weizen, Gerste, Kartoffeln, Blumen, Obst und Gemüse.

Die Inflationsrate ging 1998 auf 2,4 % zurück und konnte 1999 mit 2,1 % auf relativ niedrigem Niveau gehalten werden. Im Jahr 2000 stieg die Inflationsrate gering auf 2,4 % an. In Folge verschiedener steuer- und finanzpolitischer Maßnahmen war 2001 ein erneuter Anstieg auf 2,5 % zu verzeichnen. 2002 ist die Inflationsrate vergleichsweise niedrig geblieben. Allerdings wurde sie durch, die in manchen Bereichen ausgeübten Preiskontrollen, künstlich gesenkt.