Literatur Portugals


 

 

Inhaltsverzeichnis:

0    Portugal
1    Geographie
2    Bevölkerung
2.1 Religion
3    Geschichte
3.1 Frühgeschichte bis Antike
3.2 Maurische Herrschaft bis
      Kolonialmacht Portugal
3.3 Endphase der Monarchie
      Estado Novo
3.4 Nelkenrevolution bis
      EU-Beitritt
3.5 Vom EU-Beitritt bis heute
4    Politik
4.1 Politisches System
4.2 Internationale Beziehungen
4.3 Bildungssystem
5    Administrative Gliederung
6    Infrastruktur
7    Wirtschaft
8    Kultur
8.1 Literatur
8.2 Gastronomie
8.3 Musik
8.4 Volksfeste
8.5 Sport
8.6 Bibliothekswesen
8.7 Medien
8.8 Feiertage
9    Portgugiesische Kolonien
10  Weblinks
11  Immobilien
12  Reisen
13  Bücher
14  Reisegewinnspiel
15  Reisenewsletter

      Weitere Länder

Literatur Portugals

Portugal wird manchmal auch als Land der Poeten bezeichnet. In der portugiesischen Literatur hatte die Poesie immer einen stärkeren Einfluss als die Prosa. Im Mittelalter, als die portugiesische Nation entstand, war im Nordwesten der iberischen Halbinsel die Poesie sehr verbreitet und brachte exzellente epische wie lyrische Werke hervor. Während die bekanntesten klassischen Poeten Luís de Camões und Fernando Pessoa sind, so gibt es eine Reihe weiterer, weniger bekannter Künstler, die auf die moderne portugiesische Literatur jedenfalls auch bedeutenden Einfluss haben.

Die Prosa entwickelte sich später als die Poesie und prägte sich erst im 14. Jahrhundert in der Form von Chroniken oder der Beschreibung des Lebens von Heiligen heraus. Hier ist Fernão Lopes der berühmteste Vertreter; er verfasste eine Chronik der Regentschaften von drei Königen seiner Zeit. Für ihn waren Genauigkeit der Darstellung sowie eine lebhafte Schilderung am wichtigsten. International jedoch ist die portugiesische moderne Literatur am meisten bekannt, besonders mit den Werken von José Maria Eça de Queiroz und dem Nobelpreisträger für Literatur 1998, José Saramago.