Erfolge seit der Finanzkrise 1998 in  Russland


 

 

Inhaltsverzeichnis:

0      Russland
1      Geografie
1.1   Nachbarländer und
        Meere
1.2   Exklaven
1.3   Strittige Gebiete
1.4   Großlandschaften
1.5   Flüsse und Ströme
1.6   Gebirge und Berge
1.7   Städte
1.8   Klima
2      Bevölkerung
3      Geschichte
3.1   Öffnung Russlands unter
        Peter dem Großen
3.2   Der Russische
        Bürgerkrieg
3.3   Die Union der
        Sozialistischen-
        Sowjetrepubliken
3.4   Der Zweite Weltkrieg
3.5   Der Kalte Krieg
3.6   Zerfall der Sowjetunion
3.7   Das moderne Russland
4      Politik
4.1   Umbruch nach der
        Auflösung der
        Sowjetunion
4.2   Gelenkte Demokratie
        Putins
4.3   Ungelöster
        Tschetschenien-Konflikt
4.4   Militär
5      Verwaltung
6      Infrastruktur
7      Wirtschaft
7.1   Erfolge seit der
        Finanzkrise 1998
7.2   Gesamtwirtschaftliche
        Entwicklung 2005
7.3   Schwachstellen und
        Probleme
7.4   Wirtschaftspolitische
        Konflikte
8      Gesundheit, Soziales,
        Bildung
9      Kultur
9.1   Literatur
9.2   Musik und Ballett
9.3   Theater und Oper
9.4   Malerei
9.5   Film
9.6   Feiertage
9.7   Architektur
10    Sport
11    Bildung und-
        Wissenschaft
11.1 Universitäten und-
        Hochschulen
12    Medien
12.1 Presse, Printmedien
12.2 Fernsehen
12.3 Hörfunk, Radio,
        Rundfunk
13    Internet
14    Kontrolle-
        Internets Russlands
15    Allgemeines
16    Aktuelle Politik
17    Weblinks
18    Immobilien
19    Reisen
20    Bücher
21    Reisegewinnspiel
22    Reisenewsletter

        Weitere Länder

Erfolge seit der Finanzkrise 1998 in  Russland

Die russische Wirtschaft hat sich vom Produktionseinbruch im Zuge der Finanzkrise des Jahres 1998 rasch erholt. Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um rund 5 % wurde schon 1999 wettgemacht. Von 1999 bis 2004 ist die gesamtwirtschaftliche Produktion pro Jahr um durchschnittlich 6,7 % gewachsen.

Zum einen hat die 1998 eingetretene deutliche Abwertung des Rubels der russischen Wirtschaft Auftrieb verschafft. Durch die Abwertung wurden ausländische Güter verteuert. In Russland hergestellte Produkte wurden auf dem Inlandsmarkt wettbewerbsfähiger. Die russischen Exporteure konnten von der Abwertung aufgrund der mangelhaften qualitativen Wettbewerbsfähigkeit ihrer Produkte auf den westlichen Märkten allerdings nur wenig profitieren.

Ab Mitte 1999 gaben dann die kräftig steigenden Preise für die russischen Energieexporte der Wirtschaft einen weiteren Wachstumsschub. Steigende Gewinne führten zu höheren Investitionen. Mit wachsenden Steuer- und Zolleinnahmen kam es zu Überschüssen in den öffentlichen Haushalten.

Die Erfolgsdaten der russischen Wirtschaft für das Jahr 2004:

* Bruttoinlandsprodukt (BIP) um real 7,2 % gestiegen
* Investitionen um real 10,9 % gestiegen
* Einkommen der privaten Haushalte um real 7,8 % gestiegen
* Anteil der Personen mit Einkommen unter der Armutsgrenze auf 18 % gesunken
* Warenausfuhren um gut ein Drittel auf 183 Mrd. $ gestiegen; Wareneinfuhren um rund ein Viertel auf 96 Mrd. $ gestiegen; Außenhandelsüberschuss mit rd. 87 Mrd. $ auf rund 15 % des BIP gestiegen
* Leistungsbilanzüberschuss mit rund 60 Mrd. $ auf rund 10 % des BIP gestiegen
* Budgetüberschuss im Föderationshaushalt auf 4,4 % des BIP gestiegen
* Wert des „Stabilisierungsfonds“, in dem Öleinnahmen gesammelt werden, auf 522 Mrd. Rubel (rd. 19 Mrd. $) gestiegen
* Öffentliche Auslandsschulden auf 110,5 Mrd. $ verringert; Währungsreserven auf 124,5 Mrd. $ erhöht; Russland ist damit gegenüber dem Ausland Netto-Gläubiger.