Inhaltsverzeichnis:
0 Russland
1 Geografie
1.1 Nachbarländer und
Meere
1.2 Exklaven
1.3 Strittige Gebiete
1.4 Großlandschaften
1.5 Flüsse und Ströme
1.6 Gebirge und Berge
1.7 Städte
1.8 Klima
2 Bevölkerung
3 Geschichte
3.1 Öffnung Russlands unter
Peter dem Großen
3.2 Der Russische
Bürgerkrieg
3.3 Die Union der
Sozialistischen-
Sowjetrepubliken
3.4 Der Zweite Weltkrieg
3.5 Der Kalte Krieg
3.6 Zerfall der Sowjetunion
3.7 Das moderne Russland
4 Politik
4.1 Umbruch nach der
Auflösung der
Sowjetunion
4.2 Gelenkte
Demokratie
Putins
4.3 Ungelöster
Tschetschenien-Konflikt
4.4 Militär
5 Verwaltung
6 Infrastruktur
7 Wirtschaft
7.1 Erfolge seit der
Finanzkrise 1998
7.2 Gesamtwirtschaftliche
Entwicklung 2005
7.3 Schwachstellen und
Probleme
7.4 Wirtschaftspolitische
Konflikte
8 Gesundheit, Soziales,
Bildung
9 Kultur
9.1 Literatur
9.2 Musik und Ballett
9.3 Theater und Oper
9.4 Malerei
9.5 Film
9.6 Feiertage
9.7 Architektur
10 Sport
11 Bildung und-
Wissenschaft
11.1 Universitäten und-
Hochschulen
12 Medien
12.1 Presse, Printmedien
12.2 Fernsehen
12.3 Hörfunk, Radio,
Rundfunk
13 Internet
14 Kontrolle-
Internets
Russlands
15 Allgemeines
16 Aktuelle Politik
17 Weblinks
18 Immobilien
19 Reisen
20 Bücher
21 Reisegewinnspiel
22 Reisenewsletter
Weitere
Länder
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Wirtschaftspolitische Konflikte - Russland
Priorität hat für die Regierung derzeit offenbar die Aufrechterhaltung möglichst hoher Wachstumsraten - vor einer Stabilisierung der Preise. Das von Präsident Putin gesetzte Ziel, das Bruttoinlandsprodukt in einem Zeitraum von 10 Jahren zu verdoppeln, soll erreicht werden – notfalls mit einer nur kurzfristig wirksamen expansiven Haushaltspolitik. Mit dieser Linie scheint sich Ministerpräsident Michail Fradkow gegen den stärker stabilitäts- und marktwirtschaftlich orientierten Finanzminister Alexej Kudrin und Wirtschaftsminister German Gref durchgesetzt zu haben.
Die Oberhand scheint Fradkow auch im Hinblick auf die Politik gegenüber ausländischen Investoren gewonnen zu haben. Bestimmenden Einfluss sollen sie zumindest in „strategisch wichtigen Bereichen“ wie der Energiewirtschaft und im Rüstungsbereich nicht gewinnen dürfen.
Gegensätzliche Positionen vertreten die Regierung und die Duma in Bezug auf Verwendung der hohen Einnahmen aus Energieträger- und Rohstoffexporten. Die Abgeordneten wollen die Budgetausgaben erhöhen, während die Regierung auf die Gefahr der erhöhten Inflation hinweist und die Einnahmen stattdessen dazu benutzen will, vorzeitig die Auslandsschulden zu tilgen oder das Geld in einem Stabilitätsfond aufzubewahren. Die Position der Regierung findet Unterstützung des Präsidenten und setzt sich jedes Jahr bei der Budgetbestimmung durch.
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