Bergbau und Industrie - Schweden 


 

 

Inhaltsverzeichnis:

0    Schweden
1    Geografie
1.1 Regionale Einteilung
1.2 Topografie
1.3 Klima
1.4 Flora und Fauna
2    Bevölkerung
2.1 Sprache
2.2 Religion
2.3 Soziales Leben
3    Geschichte
4    Politik
5    Verwaltungsgliederung
6    Wirtschaft
6.1 Land- und Forstwirtschaft
6.2 Bergbau und Industrie
6.3 Dienstleistungen
6.4 Außenhandel
6.5 Fremdenverkehr
7    Kultur
7.1 Literatur
7.2 Film
7.3 Architektur
7.4 Varia
7.5 Typisch schwedische-
      Feste und Bräuche
8    Sonstiges
9    Literatur
10  Weblinks
11  Immobilien
12  Reisen
13  Bücher
14  Reisegewinnspiel
15  Reisenewsletter

       Weitere Länder

Bergbau und Industrie - Schweden 

Schweden ist reich an Bodenschätzen, die schon ab dem Mittelalter abgebaut wurden. Eisenerz wird – nach der Eisen- und Stahlkrise der 1970er Jahre - nur noch in Norrland (Kiruna, Gällivare-Malmberget) abgebaut und exportiert. Kupfer, Blei und Zink übersteigen den Eigenbedarf um das Mehrfache und werden ebenfalls exportiert, während Silber zu 60 % und Gold zu 80 % den Eigenbedarf decken. Größere Erzreserven sind vorhanden, deren Abbau ist aber zur Zeit unwirtschaftlich.

Was die schwedische Industrie auszeichnet, ist der verhältnismäßig hohe Anteil von Großunternehmen. Nach einer Krise am Beginn der 1990er Jahre (mit einem Produktionsrückgang von 10 % innerhalb von zwei Jahren) hat sich die Industrie wieder erholt. Die größten Industriezweige sind Fahrzeugbau (1996: 13 % der industriellen Wertschöpfung) mit Unternehmen wie Volvo, Scania, Saab-Automobile, Saab AB (Flugzeuge und Raumfahrttechnik) u. a., die Holz- und Papierindustrie (ebenfalls 13 % der industriellen Wertschöpfung) mit vier Großunternehmen, der Maschinenbau (12 % der industriellen Wertschöpfung) mit Unternehmen wie Electrolux, SKF, Tetra-Pak, Alfa-Laval und die Elektro- und Elektronikindustrie (10 % der industriellen Wertschöpfung) mit den dominierenden Unternehmen Ericsson und ABB.